MBus
Der Meter-Bus ermöglicht das Abfragen von Zählerdaten. Er kommuniziert über über Zwei-Draht-Leiter, über Ethernet oder über Funk.
Hinweis: Für die Nutzung des M-Bus ist ein Pegelwandler erforderlich, da dieser nicht nur die Signalumsetzung übernimmt, sondern auch die Versorgungsspannung für die angeschlossenen Geräte auf dem M-Bus bereitstellt. Pegelwandler werden wahlweise über eine serielle Schnittstelle (RS232) oder über Ethernet angebunden.
Verbindungsparameter
M-Bus (seriell) | |
Port | Auswahl der seriellen Schnittstelle |
Stop bits | Anzahl der Stop bits (siehe Gerätekonfiguration bzw. Gerätebeschreibung) |
Parity | Paritätsbit (siehe Gerätekonfiguration bzw. Gerätebeschreibung) |
Baudrate | Geschwindigkeit (siehe Gerätekonfiguration bzw. Gerätebeschreibung) |
M-Bus over TCP | |
Hostname | Hostname oder IP-Adresse |
Port | TCP-Port |
Allgemein | |
Addressing | Auswahl, ob die am Gerät konfigurierten Primäradressen genutzt werden sollen (Primary) oder nach gerätespezifischen Sekundäradressen gesucht werden soll (Secondary) |
Timeout (ms) | Maximale Wartezeit für Antworten |
Interval (sec) | Optionale Angabe eines Abfrageintervall in Sekunden (z.B. bei batteriebetriebenen Geräten) |
Primäradressierung
Bei der Primäradressierung wird jedem Gerät eine eindeutige Primäradresse zwischen 1 und 254 vergeben. Beim Scan werden alle Adressen zwischen der konfigurierten Min.-Adresse und der konfigurierten Max-Adresse abgefragt.
Vorteile
- Schneller und unkomplizierter Scan
- Wenn ein Gerät ausgetauscht wird, muss lediglich die selbe Adresse konfiguriert werden
Nachteile
- Aufwand bei Vergabe der Primäradresse
- Probleme bei Vergabe doppelter Primäradressen
Sekundäradressierung
Bei der Sekundäradressierung wird jedes Gerät durch eine eindeutige Seriennummer identifiziert, die in der Regel 8 bis 12 Stellen umfasst. Beim Scan werden viele Adresskombination ausprobiert, um alle Geräte zu identifizieren.
Vorteile
- Keine Vergabe von Primäradressen notwendig
- Eindeutige Identifizierung
Nachteile
- Der Scan Prozess ist weniger zuverlässig
- Wenn ein Gerät ausgetauscht wird, müssen die Datenpunkte in AnyViz angepasst werden
Kontinuierlicher Scan
Neu angeschlossene Geräte werden auch nach dem Scan erkannt. Nach jedem Lesevorgang wird eine ungenutzte Adresskombination überprüft. Nach einiger Zeit wird somit der mögliche Adressbereich erneut gescannt und neu gefundene Geräte erscheinen in AnyViz.