Siemens TCP
Das S7 Protokoll (RFC 1006) ermöglicht den lesenden und schreibenden Zugriff auf Datenbausteine, Merker, Eingängen und Ausgängen von Siemens Steuerungen.
Verbindungsparameter
Hostname | Hostname oder IP-Adresse |
Port | TCP-Port (Standard: 102) |
Rack | Nummer der Baugruppe (in der Regel 0) |
Slot | Steckplatz innerhalb der Baugruppe (bei S7-300 und S7-400 typischerweise 2) |
Symbole konfigurieren
Jedes Symbol, das gelesen oder geschrieben werden soll, muss konfiguriert werden. Klicken Sie zum erstellen eines neuen Symbols auf New Row.
Name | Geben Sie den Namen zur Anzeige in AnyViz ein |
Area | Gibt den Speicherbereich der Variable an, z. B. Input (Eingänge), Output (Ausgänge), Flags (Merker) oder DB (Datenbausteine) |
DB | Bei der Auswahl von DB muss die Nummer des Datenbausteins angegeben werden |
Data type | Wählen Sie den passenden Datentyp |
Address | Geben Sie die Byte-Adresse in Dezimalschreibweise oder die Bit-Adresse an |
Bit-Adressierung
Siemens TCP erlaubt es, einzelne Bits zu lesen oder zu schreiben. In Siemens-Notation ist das 21. Eingangsbit mit Adresse [2.4] bezeichnet, was Bit 4 von Byte 2 bedeutet. Wählen Sie den Datentyp BIT und geben Sie die Adresse 2.4 ein.
Systemvoraussetzungen
Um mit einer Siemens-SPS über das RFC1006-Protokoll kommunizieren zu können, müssen die folgenden Einstellungen im TIA Portal vorgenommen werden.
Vollzugriff in den CPU-Eigenschaften zulassen

Zugriff mittels PUT/GET zulassen

Optimierter Bausteinzugriff deaktivieren
